Lightpainting Marstall

By Nat, April 15, 2013

Es war ein Sturm der Eitelkeiten in der neu gestalteten Kantine.
Zur besseren Raumakustik im weiter hinten befindlichen Gewölbe wurden im Zuge der Kantinenrenovierung „Anti-schall-leinwände“ hingehängt. Diese graue Lappen provozierten natürlich den künstlerischen Theaterbetrieb eine Art unabsichtlichen „Gestaltungswettbewerb“ auszurufen, zu gewinnen gab es nichts, ausser eben der Anerkennung des Ausgestellt-seins.
So zogen alle möglichen Menschen aus, um Motive für diese Theaterkantine zu finden, man hörte über die üblichen Kommunikationskanäle innerhalb des Theaters immer wieder Künstler scheitern, vor dem selbsternannten Gremium der Kantinenkunst AG.

Mein Beitrag sollte auch unerhört bleiben, so wie alle anderen auch, die sich wahrlich ins Zeug gelegt hatten: Die Lappen behielten ihr Grau und niemand der eitlen Geister bekam Genugtuung.

Die Schriftzüge des Lightpaintings vor dem Marstall, waren Stücke aus der Spielzeit 2009/2010 am Bayerischen Staatsschauspiel. Reise ins Innere des Zimmers; Pool (no water); Daddy; Ich, Feuerbach; Iphiginie auf Tauris; Gospodin; Robbie, Tobbi und das Fliewatüüt und noch andere – deren Namen zu lang für die Belichtungszeit und mein Talent mit der Taschenlampe waren.

Na immerhin, Spaß hat es gemacht, auch bei kalten 10 Grad.

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